Der folgende Screenshot zeigt exemplarisch den Szenario-Manager im EFT Value Pack. Dieser ist nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Funktionalität in Excel (unter „Was-wäre-wenn-Analyse“). Unter „Szenarioauswahl“ (Zelle E7 => rot markiert im Screenshot) kann jederzeit eines von 5 verschiedenen Szenarien ausgewählt werden. Anschließend werden die zum Szenario gehörenden Parameter auf das gesamte Modell (alle Blätter) angewendet. Auf jedem Blatt wird jeweils oben in der Kopfzeile angezeigt, welches Szenario gerade aktiv ist bzw. angewendet wird. Aus diesem Grunde empfehlen wir, für die einzelnen Szenarien im Szenario-Manager in Zeile 9 kurze aber aussagekräftige Namen zu vergeben. In Spalte C finden Sie Informationen zu der veränderbaren Planungsgröße, Spalte C gibt an, was die gewählte Eingabe bewirkt, also bspw. prozentuale Erhöhung oder Verminderung oder zeitliche Verschiebung um x Monate etc. Die jeweiligen Veränderungen beziehen sich immer auf ihre Ausgangsplanung (= Base Case). Aus diesem Grunde ist es auch nicht möglich, unter Base Case in Spalte I Eingaben zu machen. Die Werte hier müssen auf „Null“ bleiben, da sich die eigentlichen Planwerte ja bereits im Modell befinden. Die eigentlichen Szenarien lassen sich über die entsprechenden Eingabezellen in den Spalten J bis M planen. Es steht ihnen frei nur einen Parameter anzupassen, es können aber auch beliebig viele Anpassungen vorgenommen werden. Bedenken Sie aber, das sich bei vielen Anpassungen positive und negative Effekte/Auswirkungen überlagern. In der Praxis hat sich vor allem etabliert, bestimmte Downside-Szenarien durchzuspielen. Damit können Sie bspw. schnell ermitteln wie ihr Kapitalbedarf zunimmt, wenn Umsätze geringer ausfallen oder erst verspätet realisiert werden können usw. |
Im EFT Value Pack sind bereits alle wichtigen Parameter, die im Rahmen von Szenario-Analysen häufig genutzt werden, fertig vorbereitet und ins Modell integriert. Grundsätzlich können Sie natürlich bei Bedarf noch weitere Parameter ergänzen. Dabei ist aber zu beachten, dass diese korrekt in das bestehende Planungsmodell verlinkt bzw. verknüpft werden müssen. Da die Verlinkung neuer veränderbarer Planungsgrößen in die Modellinputs erst nachträglich stattfindet, dürfen die (bestehenden) Inputzellen nicht einfach gelöscht werden. Diese sind ja bereits innerhalb des Modells verknüpft, so dass ein Löschen direkt umfangreiche Modellfehler zur Folge hätte, die Sie nur mit viel Aufwand durch erneute Verlinkung beheben können. Gerne übernehmen wir für Sie individuelle Erweiterungen. Kontaktieren Sie uns einfach via support@fimovi.de. |