Die Detailplanung aller Einnahmen erfolgt auf dem Tabellenblatt "Einnahmen" und gliedert sich in vier Abschnitte:
1.Wohneinheiten
2.Gewerbeeinheiten
3.Garagen-, Park- und Stellplätze und
4.Sonstige Einnahmen
Die Berechnungen sind dabei in der Regel zweigeteilt. In einem oberen Block ist die jeweilige Kaltmiete pro qm in jedem Monat ablesbar (rote Werte, wenn sich die Miete von einem zum nächsten Monat erhöht), im Block weiter unten wird dann mit der Fläche multipliziert, so dass sich die jeweilige Monatsmieteinnahme (je Wohnung/Objekt) ergibt. Diese Aufteilung macht es möglich, Mieterhöhungen schneller erkennen und bspw. auch mit bestimmten Eckwerten vergleichen zu können (z.B. mit Werten aus einem etwaigen Mietspiegel etc.). Außerdem werden auch Einnahmen aus unterschiedlichen Objekten mit verschiedenen Größen über die Normierung "pro qm" besser Vergleichbar.
Der folgende Screenshot zeigt eine Übersicht der Objektinformationen, die im Detail für jede Wohnung/Einheit vorgegeben werden können. Neben einer Kurzbeschreibung besteht die (optionale) Möglichkeit ggf. individuelle Anmerkungen zu ergänzen. Die vermietbare Fläche ist eine Pflichteingabe, da ansonsten keine Mieteinnahmen berechnet werden können. In der Spalte Status kann über ein Dropdown (An/Aus) jedes einzelne Objekt einzeln aktiviert und deaktiviert werden. Dabei müssen keine Eingaben gelöscht werden, so dass jederzeit schnell verschiedene Objekte an- bzw. ausgeschaltet werden und die Auswirkungen verglichen werden können. Im Status "Aus" werden die folgenden Eingabefelder der jeweiligen Zeile zusätzlich schraffiert dargestellt, so dass man direkt sieht, dass diese Zeilen nicht berücksichtigt werden. Der Vermietungsbeginn und damit Start der Mieteinnahmen kann durch Eingabe eines entsprechenden Modellmonats vorgegeben werden, wobei der tatsächliche Monat (in Abhängigkeit ihrer Timingvorgaben für das Modell) in der Spalte daneben ausgewiesen wird. Im Auslieferungszustand enthalten die Eingabefelder für den Vermietungsbeginn eine Formel, so dass automatisch der "Beginn der Vermietungsphase" voreingestellt ist. Auf diese Weise passt sich der Zeitpunkt auch dann automatisch an, wenn Sie das Modell-Timing ändern, weil bspw. eine Verzögerung oder Verschiebung erforderlich wird. Sofern bereits direkt bei Erwerb vermietet wird, setzen Sie hier einfach eine "1" ein, so dass Mieteinnahmen von Modellbeginn an, also Monat 1, berücksichtigt werden. Das Eingabefeld für die Kaltmiete ist ebenfalls obligatorisch und bezieht sich auf die Gesamtfläche. Die Kaltmiete pro qm wird zur Information in der Folgespalte ausgewiesen und hängt dann natürlich von der (zuvor definierten) Wohungsgröße ab. Ein (optionaler) Möblierungszuschlag kann zusätzlich vorgegeben werden. Dieser wird dann monatlich jeweils als fester, absoluter Mietaufschlag (ohne Eskalation) berücksichtigt. Aus diesem Grunde taucht dieser Zuschlag auch nicht im oberen Block bei Ausweis der Kaltmiete pro qm für die einzelnen Modellmonate auf. Schließlich können noch Mieterhöhungen automatisiert berücksichtigt werden. Das Mieterhöhungsintervall, d.h. alle wie viele Monate die Miete erhöht wird, lässt sich bei den "Allgemeinen Annahmen" vorgeben. Die eigentliche Erhöhung kann entweder prozentual oder absolut vorgegeben werden. Sofern versucht wird in beide Eingabezellen Werte einzutragen, erhalten Sie eine Fehlermeldung, da Sie sich pro Objekt für eine Variante entscheiden müssen. Einfügen zusätzlicher Wohnungen/Einheiten In der Auslieferungsversion sind bereits 20 Wohungen/Einheiten fertig vorbereitet. Sofern Sie zusätzliche Zeilen benötigen, können diese schnell und einfach ergänzt werden. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor: 1.Zunächst im oberen Block "Objektinformationen & Kaltmiete pro qm" beliebig viele neue Zeilen oberhalb der Zeile mit dem Hinweis "Zusätzliche Zeilen oberhalb dieser Zeile einfügen" einfügen (z.B. mit [Shift]+[Leerzeichen], um die Zeile komplett zu selektieren und anschließend [Strg]+[+] um einzelne Zeilen oberhalb einzufügen). Noch keine Formeln kopieren, zunächst nur leere Zeilen einfügen. 2.Im unteren Block "Mieteinnahmen pro Monat" in analoger Weise die gleiche Anzahl zusätzlicher neuer Zeilen einfügen. 3.Jetzt im oberen Block in der letzten "intakten" Zeile (also bspw. Wohnung 20 oder auch darüber) die Zellen von Spalte B bis zur letzten verwendeten Spalte MW auswählen (selektieren) und anschließend mit copy&paste auf alle neuen Zeilen runterkopieren (also Formeln und Formate). 4.Das gleiche Vorgehen ist im unteren Block analog zu wiederholen. Auch hier müssen wieder die Zellen in allen Spalten (B bis MW) vorher selektiert werden. 5.Abschließend sollten Sie ihre Erweiterungen kurz mit einigen Dummy-Daten testen und ggf. wieder den Blattschutz setzen, so dass nicht versehentlich Formeln gelöscht werden können. |
Für Gewerbeeinheiten werden in der Regel Mietverträge mit festen Laufzeiten vereinbart. Aus diesem Grunde unterscheiden sich einige der Vorgaben hier im Vergleich zu den oben erläuterten Annahmen für die Wohneinheiten. Ein Gesamtüberblick zeigt der folgende Screenshot. Die ersten Spalten (bis einschließlich Mietbeginn) entsprechen denen bei den Wohneinheiten, so dass auf die Erläuterungen dort verwiesen wird. Anschließend ist eine Vertrags- und damit Mietdauer zu definieren. Das Mietende wird in der Nachbarspalte automatisch ausgewiesen. Sofern es sich um ein sehr langfristiges Mietverhältnis handelt, kann bei Vertragsdauer natürlich auch ein hoher Wert eingegeben werden, so dass keine Unterbrechungen oder Wechsel im Modell berücksichtigt werden. Achtung: Die Miete (zu Vertragsbeginn) ist hier in EUR/qm/Monat vorzugeben, nicht als Gesamtmiete wie bei den Wohneinheiten. Optional kann dieser Wert jährlich prozentual gesteigert werden. Bei Bedarf lässt sich für das gleiche Objekt (z.B. nach einem Mieterwechsel) noch eine 2. Vermietung planen. Etwaige Leerstands- oder Renovierungsphasen können über Eingaben bei "Leer nach 1. Vermietung" entsprechend berücksichtigt werden. Auch hier besteht wieder die generelle Möglichkeit Formeln manuell überschreiben zu können, sollten sich mit diesen Vorgaben kein realistisches Planungsszenario abbilden lassen. Erläuterungen dazu finden Sie in diesem Hinweis. Auch dieser Bereich lässt sich bei Bedarf auf mehr als 10 Gewerbeobjekte erweitern. Wie Sie dazu vorgehen, wird bei den Wohneinheiten im Detail erläutert. |
Bei den Garagen-, Park- und Stellplätzen gibt es im Unterschied zu den Wohn- und Gewerbeeinheiten nur einen Planungsblock und auch die Eingabemöglichkeiten sind entsprechend angepasst (siehe folgender Screenshot). Hier wird nicht über "qm" geplant, sondern über die Anzahl der Garagen bzw. Stellplätze. Die vorzugebende Miete bezieht sich dann auf eine Einheit (also bspw. eine Garage) pro Monat. Gibt es Garagen oder Stellplätze mit unterschiedlichen Erlösen, sind diese separat in eigenen Zeilen zu planen. Innerhalb einer Zeile können zwar mehrere Garagen (gesteuert über das Eingabefeld "Anzahl") geplant werden, diese haben aber dann alle die gleiche Miete. Auch hier kann optional ein prozentualer Anstieg der Miete vorgegeben werden. |
Um möglichst viele Planungsfälle abdecken zu können, sieht der Abschnitt "Sonstige Einnahmen" zwei unterschiedliche Planungsmethoden vor (siehe Screenshot unten). Es ist dabei möglich eine Flächenvermietung zu planen aber auch flächenunabhängige absolute Einnahmen (auch beides in Kombination ist möglich). Die Flächenvermietung (Abschnitt 4.1) ist vom Aufbau identisch mit dem der Wohneinheiten. Aus diesem Grunde wird auf die Ausführungen dort verwiesen. Die zweite Planungsvariante (Abschnitt 4.2) ermöglicht absolute Erlöse ab einem bestimmten Zeitpunkt (mit optionaler Eskalation). Wichtig: Die qm-Eingabe in der Spalte "Vermietbare Fläche" beeinflusst nicht die Erlöskalkulation (nur abhängig von Eingabe in Spalte "Erlös pro Monat"), sie geht aber in die Berechnung der vermietbaren Fläche und somit in einige Kennzahlen ein. Die Berechnungen dazu finden Sie am Ende des Blattes "Einnahmen" im Abschnitt "Flächenermittlung & Hilfswerte". |